Limburger Ju-Jutsuka Westdeutsche Meisterschaften

***** U n s e r T e a m bei den Westdeutschen Meisterschaften! *****

Bei den Westdeutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu Fighting in Hanau präsentierten sich die Kämpferinnen und Kämpfer des Judo-Club Limburg souverän und kampfstark.

Rund 120 Athleten aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz standen nicht nur in der Konkurrenz um den Meistertitel, auch galt es, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren.

Stephanie Koch startete als U21-Kämpferin in der Klasse der weiblichen Senioren -70 kg. Mit der Begegnung gegen ihre Kontrahentin aus Gelsenkirchen eröffnete Stephanie die Konkurrenz in dieser Klasse und konnte bereits nach 29 Sekunden durch technische Überlegenheit den ersten Sieg verzeichnen. Spannend gestaltete sich der zweite Kampf gegen die Trainerin des Hessischen Jugendkaders, der Stephanie bereits auf den Hessenmeisterschaften gegenüber stand. Beide agierten von Beginn an stark und wechselten sich im Kampfverlauf in der Führungsposition immer wieder ab. Nach drei kraftzehrenden Minuten führte Stephanie mit zwei Punkten und siegte. Hochmotiviert startete sie in ihre letzte Begegnung. Nach 1 Minute und 44 Sekunden siegte Stephanie erneut durch technische Überlegenheit und wurde Westdeutsche Meisterin.

In der U15 m +66kg stand Yannick Kern mit einem routinierten Kaderathleten aus Hanau in Konkurrenz. Yannick kämpfte taktisch klug und ließ seinen im Schlag- und Trittbereich schnell agierenden Gegner oft ins Leere laufen. Der auch im Judo sehr erfolgreiche Yannick spielte seine Stärken im Wurf- und Bodenbereich aus und siegte. Als ein Kopf-an-Kopf-Rennen gestaltete sich der Rückkampf, den Yannick mit einem Punkt Rückstand abgeben musste. Im entscheidenden Finalkampf drehte er auch im Bereich der Schlag- und Tritttechniken noch einmal auf, siegte und belegte Platz 1.

Etwas Pech hatte Franziska Wernig in der U18w -57kg, da ihr durch eine Fehlentscheidung der Mattenrichter in ihrem ersten Kampf gegen ihre Gegnerin vom Ruhrberger SV eine große Wertung im Wurfbereich und damit der frühzeitige Sieg in der Begegnung versagt blieb. Weiterhin durchsetzungsstark präsentierte sich Frenz in ihrer zweiten Begegnung und siegte hier mit einem Polster von 11 Punkten Vorsprung. Ausgeglichen gestaltete sich der letzte Kampf gegen die Konkurrentin aus Wiesbaden. Einen Augenblick der Unachtsamkeit nutzte Frenzs Gegnerin aus und holte sich vor Ablauf der regulären Kampfzeit den Sieg in der Begegnung. Durch den verschiedsten ersten Kampf belegte Frenz in Endklassement Platz 3, wobei in allen drei Kämpfen im Vergleich zur letzten Wettkampfsaison erneut ein klarer Leistungsanstieg zu verzeichnen ist.

Ein weiteres Ausrufezeichen für die tollen Leistungen der Limburger Ju-Jutsuka setzte Jan Becker, der in der stark besetzten U15m -41kg im Doppelpool in der Konkurrenz stand. Souverän dominierte Jan in seiner ersten Begegnung seinen Kontrahenten aus Sprendlingen und siegte. In seinem zweiten Kampf punktete Jan im Bereich der Schlag- und Tritttechniken und zeigte wieder starke Leistungen im Bereich des Bodenkampfes. Dennoch konnte er, resultierend aus einer nicht unumstrittenen Entscheidung der Mattenrichter, die zweite Begegnung nicht für sich entscheiden. Ausgewogen gestaltete sich Jans letzter Kampf gegen seinen Gegner aus Gelsenkirchen. Beide Kämpfer fanden kein eindeutiges Rezept, um sich einen klaren Vorteil zu erarbeiten. Sekunden vor Kampfende gelang es dem Gelsenkirchener aber sich nach einem misslungenen Wurf von Jan in eine Haltetechnik am Boden zu arbeiten, aus der sich Jan nicht mehr befreien konnte. Diese Situation gab den Ausschlag. Jan musste den Kampf abgeben und belegte im Endklassement Platz 5.

Das Trainerteam blickt zufrieden auf das Turnierwochenende und die Limburger Ju-Jutsuka, die sich auf den Meisterschaften fantastisch verkauft haben. Stephanie und Frenz haben sich durch ihre Platzierungen für die Deutschen Meisterschaften, die ab der U18 ausgetragen werden, im Juni in Brandenburg qualifiziert.

Text: Hilka Verhoeven
Bild: Hilka Verhoeven