Vier anstrengende Tage erwarteten 39 Judoka aus ganz Hessen bei der Sportassistenten- ausbildung beim SC Budokan Maintal. Unter ihnen Jan Dönges und Yannick Kern - die Limburger waren die jüngsten Teilnehmer des Lehrganges.
Nach einigen Kennenlernspielen, die das Eis zwischen den noch fremden Teilnehmern brechen sollte, ging es um den methodischen Aufbau einer Trainingsstunde am Beispiel für den weiß-gelben und den gelben Gürtel.
Mit akrobatischen Übungen startete der zweite Lehrgangstag. Dabei ging es nicht nur um Körperspannung und Gleichgewichtssinn, auch der Spaß kam bei dieser Einheit nicht zu kurz. Und auch nach der Mittagspause mussten die Judoka noch einmal richtig ran - auf sie wartete die Prüfung für das Judo-Sportabzeichen.
Wie man Hilfsmittel zur Trainingsgestaltung einsetzt, lernten die Teilnehmer am Beispiel des Einsatzes von Luftballons, die in unterschiedlichen Spiel- und Übungsformen Verwendung fanden. Sich auf unterschiedliche Leistungs- bzw. Gewichtsklassen in einer Trainingsgruppe einzustellen, die Unterschiede zu bewerten und ein Training dementsprechend zu gestalteten, erarbeiteten die angehenden Sportassistenten in einer theoretischen Einheit. Zudem lernten die Judoka, welche Vorteile Randori Turniere haben. Zum Abschluss stiegen die Teilnehmer in das Thema "Schulsport-Judo" ein.
Yannick und Jan, die bereits vor dem Lehrgang eifrig in den Trainingsbetrieb eingebunden waren, setzen das Erlernte in den Trainingseinheiten erfolgreich um.
Text: Jan Dönges/Hilka Verhoeven